Nachrichten aus Ihrem Ortsverein Landesbergen
Der Sozialverband Stolzenau - Landesbergen überbrachte dem DRK Landesbergen eine Spende in Höhe von 1.000,00 Euro für die Katastrophenhilfe. Über diese Spende freute sich der DRK Ortsverein Landesbergen sehr.
Der Sozialverband hat Corona bedingt im letzten und in diesem Jahr nicht viel Aktivitäten für seine Mitglieder anbieten können, und da hatte der 1. Vorsitzende, Detlef Klusmann, ein ehemaligen Landesberger Bürger, die Idee, den Vereinen in Landesbergen etwas zu spenden, damit das Geld vor Ort genutzt werden kann. Dafür schon mal vorab ein großes Danke.
Der Sozialverband in Niedersachsen ist mit vielen Mitgliedern der größte Sozialverband im Land. Er ist gemeinnützig und steht seinen Mitgliedern bei Themen wie Pflege, Rente, Behinderung, Gesundheit und vielem mehr beratend zur Verfügung.
Zur Katastrophenhilfe an der Ahr war der Landkreis Nienburg angefordert. Die Bereitschaft des DRK Landesbergen war mit 6 Mitgliedern dabei, ebenso mit dem ortseigenen Rettungswagen, sowie 3 Mitgliedern aus anderen Bereitschaften. Bereitschaftsleiter Christian Müller berichtete über den Einsatz und die Verhältnisse dort vor Ort. Allen Anwesenden standen die Haare zu Berge und alle waren sehr gerührt von dem, was Christian so erzählte. Viele Menschen haben bis heute keine Bleibe, keinen Strom und somit keine Gelegenheit sich etwas zu Kochen und vieles mehr. Diese Zustände werden sich auch in diesem Jahr noch nicht viel ändern. Für uns alle eine Horrorvorstellung.
Und dann ist da das Rote Kreuz mit Verpflegungseinheiten, die täglich 10.000 Menschen mit Frühstück, Mittag- und Abendessen versorgen. – Und so könnte man das vielfach weiter ausführen.
Die Mitglieder des Sozial Verbandes waren sich einig, diese Spende gut angebracht zu haben. Sie wird im Rahmen des Katastrophenschutzes im Verein eingesetzt werden.
Für beide Seiten eine informative Begegnung, die man nach Meinung beider Seiten unbedingt fortsetzen muss. Beide Vereine verfolgen die gleichen Ziele und sind für den Menschen da.
Der DRK – Ortsverein Landesbergen hatte am 04.09.2021 zu einem Grillnachmitttag eingeladen und es kamen 30 Mitglieder und Freunde des DRK. Alle stärkten sich ausgiebig und freuten sich, wieder einmal zusammen zu sein. Christian Müller von der Bereitschaft Landesbergen kam dazu und berichtete über die Einsatzwoche im Katastrophengebiet an der Ahr. Alle Anwesenden waren von seinem Bericht sehr angetan und berührt. Auch seine Ausführungen über die weiteren Folgen und Aussichten für die Betroffenen im Katastrophengebiet machte alle Anwesenden doch sehr nachdenklich. Es wurde allen die Arbeit des DRK Katastrophendienstes und der Bereitschaften und die Wichtigkeit dieser Arbeiten noch einmal sehr deutlich bewusst.
Nach Christians Ausführungen wurden noch viele gute Gespräche geführt und alle waren sich einig, es war ein schöner gelungener Nachmittag und Abend.
Die am vergangenen Montag in das Hochwassergebiet bei Bad Neuenahr – Ahrweiler abgerückten
Einsatzkräfte des DRK-Kreisverbandes Nienburg sind am vergangenen Freitag zurückgekehrt.
Die Einsatzkräfte waren mit vielfältigen Funktionen betraut ob als Betreuer, Berater, Techniker oder Sanitäter.
"Hier macht sich die gute und breitgefächerte Ausbildung der Rotkreuzler bezahlt", so Christian Müller, Zugführer des DRK-Einsatzzuges Nienburg.
Das DRK ist an verschiedensten Stellen tätig. Zum einen wurde ein DRK-Verpflegungszentrum 10.000, die in der Lage sind rund 10.000 Menschen zu verpflegen, aufgebaut und wird nach wie vor seit Wochen vom DRK ehrenamtlich betrieben. Aber auch mehrere Trinkwasseraufbereitungen 5.000, Notstrom, Krisenintervention, Behandlungsplätze und vieles mehr stellt das DRK vor Ort sicher. All das ist nur mit der guten Bevorratung und Logistik möglich, die das DRK vorhält.
"Wir kehren mit erschreckenden aber vor allem positiven Eindrücken zurück, denn es ist erstaunlich was Solidarität und Mitgefühl, Technik und Tatkraft bewirken können, aber eben auch welch zerstörerische Kraft Wasser entwickeln kann", so Müller weiter.
Die Einsatzbereitschaft wurde direkt nach der Rückkehr wieder hergestellt worden und nun werden die
Rotkreuzler diese vergangenen Tage zunächst mal für sich aber auch gemeinsam verarbeiten.
